Programm 2019

Die Agenda zum Schüttgutforum 2020 vom 17. - 18. November 2020
in Würzburg
wird gerade erstellt. Sollten Sie Interesse haben ein Vortragsthema einzureichen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Werfen Sie auch gerne einen Blick auf das Vortragsprogramm des Schüttgutforum 2019:

Dienstag, 19. November 2019

09:00 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Ausstellung
10:00 Uhr
Begrüßung
Referent: Sabine Mühlenkamp | SCHÜTTGUT, Vogel Communications Group
10:15 Uhr
Keynote: Alles Kopfsache - Erfolg ist planbar – Was die Pumpen- und Schüttgutwelt vom Spitzensport lernen kann mehr
Was wir von Spitzensportlern lernen können? Dass Erfolg kein Resultat des Glücks ist – Erfolg ist planbar. Erfolg ist erlernbar. Erfolg ist eine Lebenseinstellung. Erfolg beginnt im Kopf. In diesem Keynote Vortrag erfahren Sie die Erfolgsfaktoren von Spitzensportlern und wie Sie diese Schlüsselfaktoren in Ihr eigenes Leben transportieren. Sie erhalten zahlreiche, sofort umsetzbare Strategien für mehr Erfolg, denn: Erfolg ist kein Resultat des Glücks. Erfolg wird erlernt und über viele Jahre hinweg antrainiert.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Unter Druck die beste Leistung abrufen
  • Gedanken steuern
  • Aus Niederlagen lernen

Referent: Markus Czerner | Buchautor, Experte für Motivation und Erfolg

Vom Nachwuchs-Tennisspieler zum Diplom-Absatzwirt und über Umwege zu einem gefragten Keynote Speaker und Experten für Motivation und Erfolg. Markus Czerners Werdegang ist das Sinnbild dessen, was er seinen Zuhörern in seiner Keynote vermittelt. Erfolg ist kein Resultat des Glücks, sondern das Ergebnis harter Arbeit. Dabei verknüpft er die Welt des Spitzensports auf eindrucksvolle Art und Weise mit der Businesswelt und zeigt auf, was Manager, Führungskräfte und Mitarbeiter von Spitzensportlern lernen können. Markus Czerner inszeniert ein charmantes Treffen zwischen Sport und Business.

10:55 Uhr
Projektmanagement von der Natur abgeschaut – ein neuer Denkansatz mehr
Anlagenbauer stehen vor der ständigen Herausforderung, aus Projekterfahrungen zu lernen und Prozesse anzupassen. In der Realität haben viele Anlagenbauer aber ein Umsetzungsproblem: Die Organisation ist nicht in der Lage, die Prozesse schnell genug zu verändern, obwohl die Probleme identifiziert sind und die Massnahmen auf der Hand liegen.
Die Ursache des Umsetzungsproblems liegt oft in der Organisation selbst: Es gibt Silodenken, kein gemeinsames Ziel, und es fehlen die Ressourcen und das Know-How für effiziente Verbesserungen.
Hier gibt es einen Benchmark: In einem Lebewesen arbeiten oft Billiarden von Zellen perfekt zusammen. Jede chemische Reaktion ist extrem beschleunigt. Warum ist das bei Lebewesen möglich?
Viable Project Business überträgt die Systemdynamik von Lebewesen auf Organisationen und macht sie nutzbar für Anlagenbauer.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Übersetzung der Systemdynamik von Lebewesen auf Organisationen
  • Praktische Implementierung im Großanlagenbau

Referent: Clemens Dachs | Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg

Clemens Dachs arbeitete als Krisenmanager im Großanlagenbau, bevor er sich der lernenden Organisation zuwandte. Heute ist er einer der Chief Engineer von Siemens und fokussiert sich auf die Organisation der Zukunft. Seit 2014 untersucht er, wie die Erfahrungen aus der Natur im Großanlagenbau genutzt werden können.

11:30 Uhr
„Alles im Fluss? Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Bewegen von Flüssigkeiten und Schüttgütern“ mehr
Schnelle und präzise Verfügbarkeit von Einsatzmaterialien ist zur industriellen Produktion von hohem, wirtschaftlichen Interesse.
Um Flüssigkeiten oder Feststoffe von A nach B zu fördern sind zum einen geeignete Fördermechanismen und zum anderen ihre Integration in das Gesamtkonzept einer Produktionsanlage unerlässlich. Es lässt sich nicht alles mit jeder Maschine fördern.
Nur wenn es gelingt, dass Produkt in die Fördereinrichtung hineinzubekommen, kann man es mit dieser Maschine oder Einrichtung auch an die entsprechende Stelle zu fördern.
Das wiederum erfordert ausgesprochene Detailkenntnisse über die Produktbeschaffenheit (Fliess-/Rieselfähigkeit) sowie auch über die Produktionsanlage mit all ihren verbauten Komponenten.
Es bedarf also nicht nur eines guten Herstellers und eines Planers sondern auch die Einbindung eines erfahrenen Anlagenbetreuers, der den Produktionsablauf kennt.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Eigenschaften der Produkte berücksichtigen
  • Anlagenbesonderheiten berücksichtigen
  • Installationsfehler vermeiden

Referent: Manfred Thamm | Pumpenexpertise-NRW

Manfred Thamm war seit 1967 bei der Bayer AG (vormals Schering AG) in Bergkamen beschäftigt. Davon über 35 Jahre in der Produktion pharmazeutischer Arzneimittel. Aufgrund seiner betrieblichen Erfahrungen konnte er bei der Erweiterung und Vergrößerung der Produktionsanlagen die neuen Projekte beratend begleiten. Nach seinem Wechsel in die Infrastruktur des Standortes und übernahm er die Bestandspflege des gesamten Pumpenbestandes. Im Verlauf der Zeit baute er einen Pumpenpool auf und reduzierte die große Zahl der Pumpenhersteller, damit im Schadensfall immer eine bezüglich Leistungsdaten und Abmessungen adäquate Reserve-Pumpe verfügbar war. Beratung der Produktionsbetriebe und Projekte in Pumpenfragen, Auslegung und Beschaffung der Pumpen rundeten die Tätigkeiten ab. Seit September 2018 ist Manfred Thamm berentet, seitdem ist er als freiberuflicher Berater in allen Pumpenfragen tätig.

12:00 Uhr
Mittagspause // Networking und 1. Ausstellungsrundgang
13:30 Uhr
Fallstricke und Lösungen beim Materialfluss von Schüttgütern am Beispiel von Austragshilfen mehr
Beim Austrag von Schüttgut aus einem Silo kann es zu Austragproblemen kommen. Wesentliche Probleme sind:
  • Brückenbildung
  • Anbackungen an den Silowänden
  • Unregelmäßiger Austragmassenstrom
  • Entmischungen
  • Breite Verweilzeitverteilung

Bei einer Neugestaltung des Silos lassen sich diese Austragprobleme durch eine verfahrenstechnische Siloauslegung vermeiden, bei der auf der Basis von gemessenen Schüttguteigenschaften Auslaufabmessungen sowie Trichterneigung und -wandmaterial festgelegt werden. Bei bestehenden Silos oder bei der Nutzung eines Silos für ein neues Schüttgut erscheint der Aufwand und die daraus umzusetzenden Maßnahmen mitunter zu aufwendig, so dass auf Austraghilfen zurückgegriffen wird.

Austraghilfen können hilfreich bei der Lösung von Austragproblemen sein. Sie sind aber in ihrer Wirkung auch begrenzt und können in der Anwendung zu Risiken führen


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Mögliche Austragprobleme in Silos erkennen
  • Austraghilfen sinnvoll einsetzen
  • Risiken von Austraghilfen vermeiden

Referent: Harald Heinrici | Schwedes + Schulze Schüttguttechnik GmbH

Dipl.-Ing. Harald Heinrici: Er studierte Maschinenbau und Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Braunschweig. Nach seinem Diplomabschluss 1983 war er bei Schenck Process für die Mechanische Entwicklung im Bereich Wägen und Dosieren zuständig. Seit 2001 ist er Geschäftsführender Gesellschafter bei Schwedes + Schulze Schüttguttechnik GmbH, Wolfenbüttel, Ingenieurbüro mit Schüttgutlabor für Aufgabenstellungen aus den Bereichen Schüttgut-, Silo- und Fördertechnik. H. Heinrici ist Mitglied in Arbeitsgruppen und Normaus-schüssen für Schüttgut- und Fördertechnik sowie tätig in Seminaren zum Dosieren und zur Schüttguttechnik.

14:05 Uhr
Optimierung von Kettenförderern mehr
Optimierung von Kettenförderern

FB Ketten hat sich auf die Optimierung von Kettenanwendung für Schüttgüter spezialisiert.
Das Ziel ist, dass Anlagenbetreiber an den Anlagen nichts oder nur geringfügig anpassen müssen.



Kohlekraftwerk – Kohle-TKF

Die Standzeiten der Ketten in einem Kohleförderer konnten durch den Umbau von Rundstahlketten auf FB-Förderketten weswentlich erhöht werden.



Herstellung von Industriemineralien – Kaolin-Naßtransport

Durch den Umbau auf FB-Förderketten haben wir die Probleme an den Bunkerabzugsförderern ohne Umbau an der Anlage beseitigt.



Sondermüllverbrennung – Undichte Nassentascher-Plattenbänder

Wir haben das Problem ohne Umbau an der Anlage gelöst, die Montage organisiert und selbst tatkräftig mitgearbeitet.



Hohlglasindustrie – Glasbruchförderer

FB Ketten weisen eine geringere Kettenlängung auf, die optimierte Hartauftragsschweißung hält länger.



Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Höhere Anlagenverfügbarkeit, Betriebskostensenkungen und Leistungssteigerung durch massgeschneiderte Kettenanwendungslösungen FB-retroFIT
Referent: Alexander Frankenstein | FB Ketten GmbH

Seit 01.12.2014 bei FB Ketten als Marktsegmentleiter Baustoffe & Recycling beschäftigt.

Bestehende oder neue Kettenanwendungen werden in enger Zusammenarbeit mit den Anwendern oder Konstrukteuren auf die individuellen Anforderungen des Kunden angepasst.

Das ist oft notwendig, wenn Kunden die Durchsatzleistung erhöhen müssen oder sich Anwendungsparameter wie z.B. das Fördergut geändert haben.

Mit FB-retroFIT nutzen wir nach Möglichkeit preisWERTE FB-Standard-Kettenlösungen und passen diese so an, dass an den bestehenden Förderanlagen nur geringste Anpassungen notwendig sind.

Referent: Mario Fähndrich | FB Ketten GmbH

Seit 01.02.2013 als technischer Verkäufer und Key-Account Manager bei FB Ketten beschäftigt, seit 13 Jahren Erfahrungen mit kundenspezifischen Kettenanwendungslösungen von FB Ketten.

Kettenanwendungsprofi spezialisiert auf folgende Branchen

- Sägewerke, Holzverarbeitung, Pellets

- Baustoffindustrie (Zementwerke, Gipswerke, Kaolin, Steine, Erden …)

- Recycling (Altholz, Altpapier, Altreifen, Bauschutt, Glas …)

- Kraftwerke – Thermische Verwertung (Biomasse, Müllverbrennungen, Kohle, Klärschlamm)

- Lebensmittel (Molkereien, Joghurt, Industrielle Bäckereien, ..)

- Papier- und Zellstoffindustrie

- Anlagen- und Maschinenbau für diese Marktsegmente

Referent: Matthias Berls | FB Ketten GmbH

Staatlich geprüfter Maschinenbautechniker, Fertigungstechnik Seit 1997 in der Antriebs- und Fördertechnik und seit 1999 bei FB Ketten tätig. Zu Anfang in Vertrieb und Technik, ab 2003 als Verkaufsleiter und seit 2005 als Geschäftsführer. Die Entwicklung von kundenspezifischen Lösungen zur Steigerung der Anlagenverfügbarkeiten betrachten wir als eine unserer wichtigsten Aufgaben. Unser erfahrenes Team mit derzeit zehn Anwendungstechnikern allein in Deutschland entwickelt zusammen mit den Kunden und unserer technischen Abteilung maßgeschneiderte Lösungen für Kettenförderer und Kettenantriebe.

14:30 Uhr
Anforderungen beim Umgang mit Recyclingprodukten
und Elastomeren mehr
Recyclate und Elastomere sind oft heterogene Kunststoffe, deren Fließeigenschaften mit herkömmlichen Meßmethoden nur begrenzt ermittelt werden können. Dennoch bieten klassische Auslegungsverfahren gute Ansatzpunkte, für diese Schüttgüter zuverlässige Anlagen zu bauen und zu betreiben.
An Beispielen für die Lagerung von PET-Flakes, dem Homogenisieren eines thermoplastischen Elastomers und der Förderung und Dosierung eines Mischkunststoff-Mahlguts wird diese Vorgehensweise dargestellt.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Fließeigenschaften
  • Lagern und Austragen aus Silos
  • Sonderkomponenten zur Dosierung

Referent: Dr. Harald Wilms | Wilms-ITC Ingenieurbüro

1972 – 1977 Studium Maschinenbau und Verfahrenstechnik an der TU Braunschweig

1983 Promotion bei Prof. Schwedes mit einer Arbeit über Silodrücke.

1984 -2012 im Zeppelin-Konzern tätig in den Bereichen Silotechnik, Fördertechnik, Technologie & Unternehmensentwicklung, Aufbau von Auslandsunternehmen, M&A.

Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Arbeitsgruppen zur Schüttguttechnik.

2012 - 2018 Unternehmensentwicklung bei Zeppelin Power Systems (Energie- und Motorentechnik)

seit 2013: Vorlesung an der TU Braunschweig zu Schüttgut-Anlagenbau

seit 2018: Ingenieurbüro Wilms-ITC für Ingenieurdienstleistungen im Silo- und Anlagenbau sowie der Unternehmensentwicklung

15:10 Uhr
Kaffeepause // Networking und 2. Ausstellungsrundgang
16:15 Uhr
Vollautomatische Anlage zum Herstellen von Gewürzmittelmischungen – ein Erfahrungsbericht mehr
Das Anlagenkonzept von Daxner erstreckt sich über den gesamten Produktionsprozess:
Von der Lagerung der Rohstoffe in Außensilos,
dem Transport zu den Tagessilos und der Befüllung in die Tagessilos,
der Dosierung und Verwiegung, dem Mischprozess bis hin zur Abfüllung in die Transportgebinde.
Alle Abläufe erfolgen weitgehend automatisiert und erfüllen
höchste Anforderungen an Qualität, Leistungsfähigkeit und Flexibilität.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

    • Hochleistungs- Gewürz/Backmittelmischanlage
      Welche Anforderungen stellt der Markt?
    • Automatisches Containerhandling zur Vermeidung von Quervermischungen
    • Flexibilität bei der Produktionsumstellung


      Referent: Thomas Eules | Daxner GmbH

      Nach seiner Ausbildung zum Maschinenbautechniker und technischen Betriebswirt war Herr Eules im Innen- und Außendienst als Vertriebsingenieur und Geschäftsführer in unterschiedlichen Unternehmen tätig. In den Vertrieb von Anlagen für die Schüttgutverarbeitende Industrie im Bereich Pharma-, Chemie und Lebensmittelindustrie ist Herr Eules seit mehr als 19 Jahren tätig.

      16:40 Uhr
      Praxiserfahrungen mit einem optimierten Containermischer mehr
      Der Containermischer ist eine entscheidende Prozesskomponente in einer Anlage. Durch zunehmende Produktvarianz, rücken neben der Mischgüte auch Rüst- und Reinigungszeiten vermehrt in den Vordergrund. Optimierungen an allen Komponenten unseres neuen Containermischers HENSCHEL-Mischer® CMQ, senken nicht nur erheblich den Reinigungsaufwand, auch die Zugänglichkeit der Bauteile wurde verbessert und somit der Service vereinfacht. Die Einbindung der Steuerung in Cloud-basierte Leit- und Servicesysteme eröffnen dem Anwender neue Möglichkeiten hinsichtlich Wartung, Auswertung der Performance und Überwachung der Prozesse. Die Entwicklung des neuartigen Mischwerkzeug-Profils mit herausragenden Mischeigenschaften hatte einen maßgeblichen Einfluss auf das Design. In vielen Versuchsreihen mit unterschiedlichen Produkten wurden Mischergebnisse und Reinigungsaufwand geprüft und protokolliert.

      Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
      • Optimierung der Rüst- und Reinigungszeiten,
      • Möglichkeiten durch Cloud-basierte Leit- und Servicesysteme,
      • Bedeutung des Containermischers als Prozesskomponente in einer Anlage
      Referent: Karl Hendrik Schluckebier | Zeppelin Systems GmbH

      Karl Hendrik Schluckebier ist seit 1. Februar 2009 in der Zeppelin Systems GmbH tätig.
      Zunächst als Verfahrenstechniker in der Compoundiertechnik hat er seinen Aufgaben-bereich ständig erweitert und eigenverantwortlich in der Prozesstechnik im Bereich der Mischtechnik gearbeitet und die Planung und Durchführung von Mischversuchen in unserem Zentrum für F&E betreut.
      Außerdem führte er weltweit Inbetriebnahmen durch und erarbeitete Problemlösungen und Optimierungen für unterschiedliche Prozesse im Bereich der Misch- und Compoundiertechnik. Mittlerweile ist er für eine Vielzahl von Misch- und Compoundier-anwendungen wie, Weich-PVC, technische Compounds und Beschichtung von mineralischen Füllstoffen verantwortlich.
      Seit Anfang 2019 ist Herr Schluckebier vorwiegend im Vertrieb tätig und fungiert unter anderem als Schnittstelle zwischen Verfahrenstechnik und Verkauf.

      17:05 Uhr
      Herstellung und Funktionalisierung von Granulaten und Pellets in der Wirbelschicht mehr
      Pulver und Flüssigkeiten können in der Wirbelschicht und Strahlschicht in einem Schritt granuliert, gecoated, getrocknet und dabei funktionalisiert werden.
      Produkteigenschaften wie Staubfreiheit, Korngröße und Korngrößenverteilung, poröse oder kompakte Struktur, Partikeldichte, Schüttdichte, Homogenität, Hygroskopizität, Oberflächenbeschaffenheit, Abriebfestigkeit, Löslichkeit, Lagerfähigkeit, Dosierbarkeit, Rieselfähigkeit, Fließverhalten, optische Attraktivität, Geschmack oder Geruch, Freisetzungsverhalten/Depotwirkung und andere können auf diese Weise gezielt beeinflusst werden.
      Der Vortrag gibt einen umfassenden Überblick zu den Möglichkeiten anhand von Produktbeispielen und deren Anwendungen für Endprodukte und Ingredients ob als Aroma-/Duftstoffe, Süßstoffe, Enzyme, Vitamine, Mikroorganismen, Probiotika, Öle, Salze, Säuren, Farbpigmente, Harnstoff, Texturierungsmittel, Hefe, Keramiken, Mineralstoffe, Spurenelemente, Laktose, Stärke, Polymere, Phosphonate, Stabilisatoren, Proteine, Pflanzenextrakte, Instantprodukt wie Tee, Kakao, Kaffee, Gewürzmischung, Suppen, aber auch als Industriesalze, Wasch- oder Reinigungsmittel, Saatgut, Zellulose, Dünger oder Pflanzenschutzmittel und so viele andere mehr.


      Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

      • Partikeldesign
      • Staubfreie Schüttgüter

      Referent: Didier Schons | Glatt Ingenieurtechnik GmbH

      2007 - 2013 / Studium der Bio- und Umweltverfahrenstechnik an der TU Kaiserslautern

      2013 - 2018 / Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f. Partikeltechnik (iPAT) der TU Braunschweig

      2017 - 2018 / Consultant im Bereich Zerkleinerungstechnik

      2018 - heute / Area Sales Manager (Skandinavien & Frankreich) bei der Glatt Ingenieurtechnik GmbH

      17:30 Uhr
      Zusammenfassung 1. Tag und Diskussion
      18:30 Uhr
      Abendveranstaltung in den Burggaststätten
      der Festung Marienberg

      Mittwoch, 20. November 2019

      08:30 Uhr
      Registrierung und Eröffnung der Ausstellung
      09:00 Uhr
      Eröffnung 2. Tag
      Referent: Sabine Mühlenkamp | SCHÜTTGUT, Vogel Communications Group
      09:05 Uhr
      Keynote: Elektrostatik – unbekannte Gefahr für Schüttgüter und Fluide mehr
      Die Förderung von Schüttgütern, aber auch von Fluiden können elektrostatische Aufladungen hervorrufen.
      Dieses Phänomen kann in der verarbeitenden Industrie durch ungewollte Entladungen zu Zündquellen in explosiven Atmosphären führen, weshalb dann aufwendige Maßnahmen mit den entsprechenden Kosten zu zusätzlichem  Explosionsschutz führen.
      Elektrostatische Aufladungen können aber auch in der Mess- und Regeltechnik für Probleme sorgen, da es hier zur Beeinflussung durch „Elektrostatische Störungen“ kommt.
      Diese Störungen können entweder durch direkten Einfluss von elektrostatischen Aufladungen, die sehr hohe elektrische Felder zur Folge haben, auf die Elektronik innerhalb von Sensoren führen, oder auch die Kommunikation zwischen Steuergeräten und Sensoren, die entweder kabelgebunden oder drahtlos bestehen, gestört werden.
      Zukunftsweisend werden Sensoren für das Internet of Things (IoT) angeboten, die mit dem neuen Funkstandart (5G) sogar Echtzeitdaten übermitteln sollen, die aber gerade durch elektrische Störungen, zu welche die elektrostatischen Aufladungen mit ihren hohen Feldstärken zählen, erheblich anfälliger als drahtgebundene Übertragungen sind.
      Aber nicht nur Probleme bezogen auf elektrisch auswirkende Störungen können elektrostatische Aufladungen haben, sondern auch Funkenentladungen innerhalb der Transportwege wie z.B. in Filtern können Material und Transportmedien beschädigen.  
      In dem Vortrag werden Beispiele aufgezeigt, wie elektrostatische Aufladungen durch Medientransporte, entweder durch pneumatische aber auch Förderung mittels  Pumpen, entstehen können.
      Im Vortrag werden Beispiele und Lösungen aufgezeigt und zur Diskussion gestellt, um eine Sensibilisierung der Teilnehmer des Forums herauszufordern.

      Referent: Ralf Jahn | Uni Wuppertal

      Ralf Jahn war nach seiner Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker bis 1988 im Anlagenbau in der Instandhaltung tätig. Berufsbegleitend hat er 1986 bei der Handwerkskammer Düsseldorf die Meisterprüfung im Elektrohandwerk abgelegt. Von 1989 bis 2000 war er im Bereich der Werkzeugmaschinenindustrie als Servicetechniker im Einsatz. Von 2001 bis 2017wurde er erst als Hotliner, dann als Einsatzleiter und ab 2014 als Serviceleiter bei der DMG Mori AG beschäftigt. In dieser Zeit hat er berufsbegleitend seine Studien als Diplom-Ing. (FH) und als Master of Science in der Mechatronik erfolgreich absolviert. Ab 2018 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bergischen Universität Wuppertal an der Fakultät Maschinenbau und Sicherheitstechnik am Lehrstuhl Methoden der Sicherheitstechnik/Unfallforschung. Er forscht dort an den Phänomenen der Elektrostatik im Bereich des Explosionsschutzes.

      09:50 Uhr
      Aufteilung in die Foren
      10:00 Uhr
      Risiko raus beim Arbeiten rund ums Silo mehr
      Silos nehmen eine Sonderstellung bei den Arbeitsmitteln ein: Im Regelfall sind sie einerseits Bauwerke aber andererseits auch Maschinen i.S. der Maschinenrichtlinie. Daraus ergeben sich grundlegende Anforderungen an Statik, EG-Konformität (Konformitätserklärung, Bedienanleitung) und Prüfungen.
      Häufig treten beim Betrieb von Silos Probleme auf durch das Verhalten des Schüttgutes und auch Verschleiß bzw. Störungen am Bauwerk selbst oder dessen technischen Einrichtungen. Oft steigen oder fahren dann Beschäftigte in das Silo ein, um Reparaturen auszuführen oder Brücken bzw. Verstopfungen zu beseitigen. Gerade bei diesen Tätigkeiten ereignen sich immer wieder Unfälle mit schweren Verletzungen oder tödlichem Ausgang, weil vorhandene Gefahren und Belastungen nicht erkannt oder beachtet werden und gebotene technische, organisatorische und auch personelle Maßnahmen unzureichend berücksichtigt werden. Arbeiten in Silos sind gefährliche Arbeiten und dürfen nicht allein durchgeführt werden.
      Ausgehend  vom Unfallgeschehen in der Baustoffbranche wird die zentrale Bedeutung der Gefährdungsbeurteilung zur Risikoreduzierung von der Siloerrichtung  bis zur Störungsbeseitigung diskutiert. Ausgewählte Rechtsvorschriften und Regeln, die dabei zu beachten sind, werden erläutert und daraus abzuleitende Maßnahmen, mögliche Unterstützungen und angebotene Hilfsmittel  von der BG RCI dargestellt.

      Referent: Jürgen Pester | BG Rohstoffe und chemische Industrie

      Jürgen Pester, geb.17.04.56

      Gelernter Galvanisuer

      Studium Bergbau an der Bergakademie Freiberg 1978-1983, Bergbau-Tagebau: Dipl.-Ing.

      Tätigkeiten als Projektingenieur in einem Ing.-büro der Steine- und Erden – Industrie und in der Natur-Werksteinindustrie bis 1990

      Postgraduales Studium zum Sicherheitsingenieur

      Ab 1990 Aufsichtsperson bei der damaligen Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

      Jetzt Präventionsbereichsleiter der Sparte Rohstoffe-Baustoffe der BG Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) für das Präventionszentrum Gera-Berlin (neue Bundesländer außer MV)

      Stv. Leiter des Sachgebietes „Mineralische Rohstoffe und Baustoffe“ des Fachbereiches Rohstoffe und chemische Industrie der BG RCI

      10:25 Uhr
      Pulververarbeitung unter Staub- und Gas-Ex-Bedingungen mehr
      Bei der Pulververarbeitung treten häufig explosionsfähige Stäube auf. Damit es zu keiner Staubexplosion kommt, müssen konkrete Maßnahmen getroffen werden, die weit über das Vermeiden elektrischer Zündfunken hinausgehen. Die Problemlösung bieten Systeme, die das Pulver staubfrei unter kontrollierten Bedingungen in den Prozess einsaugen und sicher verarbeiten, insbesondere bei Pulvern welche in Flüssigkeiten verarbeitet werden. Pulver können oft viel einfacher und über weitere Strecken gefördert und dosiert werden, wenn sie bereits in Flüssigkeiten eingearbeitet sind.
      Noch wesentlich kritischer ist das Pulverhandling in Gas ex-Bereichen. Die Mindestzündenergie von brennbaren Lösemitteldämpfen ist noch wesentlich geringer als die von explosionsfähigen Stäuben. Die erforderlichen Maßnahmen richten sich nach konkreten Prozess- und Produktparametern.
      Es wird eine konkrete Vorgehensweise erläutert, nach der die richtigen Maßnahmen, Methoden und die geeignete Technologie gewählt werden können.
      Referent: Dr.-Ing. Hans-Joachim Jacob | Ystral GmbH

      seit 1990 bei der ystral gmbh

      • Senior Anwendungs- und Verfahrenstechniker

      • Spezialgebiet: Pulvereintrag in Flüssigkeiten, Dispergieren, Mischen

      • Erfahrungen mit der Verarbeitung von weit über 10.000 verschiedenen Pulverstoffen auf allen Gebieten der Industrie

      10:50 Uhr
      Kaffeepause // Networking und 3. Ausstellungsrundgang
      11:30 Uhr
      Ein- und Austragen von Feststoffen mit explosionsentkoppelnden Taktschleusen
      Referent: Andreas Kühn | EBRO ARMATUREN Gebr. Bröer GmbH
      11:55 Uhr
      Hygienische und zuverlässige Druckluftversorgung
      für Förderaufgaben mehr
      Hygiene und Zuverlässigkeit sind in sensiblen Produktionsbereichen ein elementarer Bestandteil der pneumatischen Fördertechnik unerlässlich. Durch den Einsatz zusätzlicher Maßnahmen kann die Gefahr, den Prozess negativ zu beeinflussen, oder aber zu kontaminieren, deutlich reduziert werden. Die richtige Auswahl der Verdichtertechnologie und entsprechende Peripherie haben maßgeblich Einfluss auf die Resultate der Förderlinie Angefangen von Öl- und Feststofffreiheit bis hin zur Konditionierung der Druckluft ist dieses ein integrierter Ansatz.
      Apropos integrierter Ansatz. Auch das Thema Integrated Industry gewinnt immer mehr an Bedeutung. Jeder Betreiber verfolgt den Wunsch nach maximaler Einsicht in seinen Prozess und Analyse der Abweichungen vom Soll. Der gezielte Einsatz von Kommunikationstechnologie ermöglicht volle Transparenz mit Blick auf Sicherheit und Energieeffizenz.

      Referent: Thomas Kuhn | Aerzener Maschinenfabrik GmbH

      Thomas Kuhn, Jahrgang 1980, lebt mit seiner Familie in Niedersachsen. Nach der Fachhochschulreife studierte er Ingenieurswissenschaften an der Fachhochschule Hannover. Seit 2011 ist er bei der AERZENER Maschinenfabrik als Vertriebsingeneur tätig. Seine Aufgaben beinhalten unter anderem die Erstellung von Angeboten nach Kundenspezifikation bis hin zum Auftragsgewinn sowie die Durchführung von Kundenschulungen.

      12:20 Uhr
      Transformation: Von veralteten Anlagen zur durchgängigen, einfach kontrollierbaren Produktion mehr
      • Veraltete Steuerung, Insellösungen,
      • Keine Transparenz und Nachverfolgung möglich
      • Mangel an Ressourcen
      • Auf Anforderungen vom Markt schnell und effizient reagieren können
      • Engpässe erkennen und Ausschalten/Umgehen.
      • Wissen ist personengebunden
      • Neue Richtlinien und Gesetze
      • Am Beispiel Praxisbeispiel (Farbenproduktion) zur Erfolgsgeschichte


      Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

      • Automatisierung
      Referent: Ewald Harrer | Automation X GmbH

      - Technische Ausbildung Elektrotechnik in Österreich,

      - Weiterbildung in den USA.

      - Prozess- Qualitätsleitsystemwartung in der Prozessindustrie

      - Projektmanagement in Europa und Asien.

      12:45 Uhr
      Mittagspause // Networking
      14:00 Uhr
      Wie wird eine mechanische Komponente digital? Analoge versus digitale Wägezelle mehr
      Digitale Wägezelle nach dem klassischen DMS ( Dehnungmeßprinzip) gibt es schon seit über 20J. Im Gegenteil zu analogen DMS Wägezellen tun sich diese schwer am Markt zu etablieren. Gründe dafür, bzw. Bedenken seitens der Kunden gibt es und diese könnten nicht unterschiedlicher sein, wie z.B. Preis, Verdrahtungskonzept, geringeres MTBF, Abhängigkeit von nur einem Hersteller / Lieferant, usw..
      Ein weiteres Argument ist der aufwendige mechanische Umbau von bestehenden Anlagen, um den Tausch der analogen, gegen digitale Wägezellen zu bewerkstelligen.
      Eine einfachere und kostengünstigere Lösung, um die o.g. Bedenken gar nicht aufkommen zu lassen könnte ein digitaler Anschlußkasten mit Einzelsignalauswertung sein, welcher gegen den bestehenden analogen getauscht wird. Die Digitalisierung der einzelnen Wägezellensignale erfolgt unmittelbar in der Nähe. Die analoge Wägezelle wird nicht angetastet. Die Vorteile lägen auf der Hand:
      • Bestehende Kabel bleiben, keine Neuverdrahtung
      • Kein Umbau der Mechanik erforderlich
      • Behälter / Silo muß für eine Justage nicht entleert werden
      • Einzelsignaldiagnose: z.B.  Erkennen von Schwerpunktverlagerung, Ausfall einzelner Wägezelle
      • Jede analoge Wägezelle funktioniert, unabhängig von Bauform und Hersteller
      • Auch alte Anlagen können in den Genuß dieser einfachen Digitalisierung kommen

      Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

      • Welche Vorteile haben klassische analoge Wägezellen ?
      • Welche Möglichkeiten gibt es zur Digitalisierung ?
      • Welche Vorteile ergeben sich dadurch ?


      Referent: Georg Angelov | Siemens AG

      Seit 1987 bei Siemens AG in Karlsruhe

      12 Jahre Siemens Anlagenbau

      - Projektleitung und Software Engineering weltweit und branchenübergreifend mit Schwerpunkt Siwarex Wäge- und Dosiertechnik

      - 15 Jahre Siwarex Wägetechnik Stammhaus in Karlsruhe

      - Promotion, Fachberatung, Vertriebs- und Kundenschulungen für diverse Europäische Länder

      - Mitarbeit bei Definition von Produkteigenschaften und deren Markteinführung

      - Seit 5 Jahre verantwortlich für den Business Support der Siemens Wägetechnik Deutschland

      - Vertriebs- und Kundenschulungen, Auslegung von Hardware, Software und Mechanik Komponenten

      - Unterstützung bei Software- und Prozessoptimierung, sowie bei Anforderungen eichpflichtiger Applikationen

      14:25 Uhr
      Mehr als der Messwert – wie digitale Messtechnik zu Anlagensicherheit und Ressourceneffizienz beiträgt mehr
      In der Schüttgutindustrie kommt es auf Anlagenverfügbarkeit sowie Steigerungen bei Effizienz und Sicherheit für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit von Anlagen an. Industrieumfragen zeigen, dass dabei die Erwartung der Prozessindustrie an die Digitalisierung hoch ist.  Aber welchen Beitrag können dazu eigentlich Feldgeräte leisten?
      Außer einem Stromwert im Bereich von 4…20 Miliampere lässt sich aus Messgeräten noch deutlich mehr herausholen. Heartbeat Technology® bietet neue Möglichkeiten für automatisierte Prüfungen im eingebauten Zustand. Die vorausschauende Wartung in der Schüttgutindustrie wird mit Lösungen wie Ansatz- und Belagserkennung Realität.
      Beim Bestandsmanagement geht es darum hohe Beständen, hohe Bestandskosten und Entscheidungen, die auf dem Gefühl und nicht auf Fakten basieren, zu eliminieren. Für eine korrekte Verwaltung von Schüttgütern bedarf es korrekter Messungen kombiniert mit einer offenen und sicheren Datenintegration. Eine Softwarelösung zur Anzeige von Mengen und Trends rundet die Lösung ab. Erfahren Sie mehr über effiziente Lagerbestandsüberwachung aus einer Hand.

      Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

      • sinnvolle Messwerte, die aus einem Feldgerät herangezogen werden können
      • Verbesserung von Verwaltung und Wartung von Anlagen
      • Wie Lagerbestände überwacht werden können

      Referent: Kristina Rosenberger | Endress+Hauser
      Messtechnik GmbH & Co. KG

      Seit 2019: Branchenmanagerin Grundstoffe bei der Endress+Hauser Messtechnik GmbH & Co. KG

      2016 - heute: Produktmanagerin bei der Endress+Hauser Messtechnik GmbH & Co. KG

      2015-2016: Traineeprogramm beim Innogy Konzern

      2013-2015: Marketing und Business Development bei der ABB Automation GmbH

      2010-2015: Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg / Hochschule Ludwigshafen

      14:50 Uhr
      Neue Wägelösung für Tanks/Silos spart Kosten und Integrationsaufwand mehr
      Anlagenbauer und Anwender können nun von hohen Kosteneinsparungen profitieren bei der Verwendung der neuen Lösung für das Wägen und Kalibrieren von Silos und Tanks. Gleichzeitig bietet diese eine führende Wägeperformance, Zuverlässigkeit und Genauigkeit. Ein neuer Gewichtswerttransmitter mit Web-Portal und Konfigurationsdateien vereinfacht die Anbindung an alle gängigen SPS. Über das Web-Portal können Konfigurationen vorgenommen und jede Wägezelle ausgewertet werden, was den Zeitaufwand bei Installationen, Systemdiagnosen, Fernwartungen enorm reduziert. Ergänzend spart ein neues Kalibrierverfahren über 50% an Zeit und Kosten. Es basiert auf einer hydraulischen Prüflasteinleitung ohne teure Gewichte und Substitutionsmedien. Die Rückführbarkeit auf nationale Normale ist gewährleistet und somit eine ideale Methode für regulierte Branchen.

      Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

      • Kosten sparen durch die vereinfachte mechanische und elektrische Installation sowie minutenschnelle Integration in Steuerungen
      • Vorteile erzielen durch Kompensation, hohe Wägeleistung, Zuverlässigkeit, Alarme und Remote-Diagnose der Wägetechnik
      • Über 50% Kosten und Zeit einsparen durch die neue hydraulische Kalibriermethode

      Referent: Horacio de Jesus | Mettler Toledo GmbH

      Herr de Jesus begann seine Karriere bei Mettler-Toledo als Service-Techniker im Bereich der Laborinstrumente, wechselte in den Außendienst-Vertrieb des Geschäftsbereiches "Industrielle Wägelösungen" und übernahm dann die Leitung des Vertriebsteam dieses Geschäftsbereiches. Durch seine umfassende Erfahrung und Expertise in allen Bereichen des Wägens und seiner tiefen Kenntnis der Anforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Anwender ist Herr de Jesus aktuell in der Funktion eines Sales Manager zuständig für die strategische und operative Entwicklung des Geschäftsfeldes "OEM Weighing Components" und leitet das Vertriebs-Team für Wägekomponenten in Deutschland.

      15:15 Uhr
      Abschlussdiskussion
      15:30 Uhr
      Ende der Veranstaltung

      Sponsoren & Aussteller 2019