Programm Schüttgut-Forum

Donnerstag, 15. November 2018

09:00 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Ausstellung
10:00 Uhr
Begrüßung
Referent: Dr. Jörg Kempf | PROCESS, Vogel Communications Group
10:15 Uhr
Keynote: Anlagenbau und Prozesskomponenten – Ist der Technologie-Standort Deutschland in Gefahr? Wie gilt es, unsere Wettbewerbsvorteile langfristig zu sichern? Ist Digitalisierung das Allheilmittel?
Referent: Prof. Dr. Eberhard Schlücker  | Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen
11:00 Uhr
Schüttgut 4.0: Intelligentes Energiemanagement mithilfe automatisierter Messdatenaufbereitung an einem Praxisbeispiel aus der Schüttgutindustrie mehr
In dem Vortrag sollen die Teilnehmer an einem praktischen Beispiel aus der Futtermittelindustrie (Wärmeenergiebedarf zur Herstellung von Futtermittelpellets) den Weg vom Erfassen verschiedener Messdaten, Verknüpfung mit Anlagenparametern bis zum Erkennen von Abhängigkeiten und den daraus resulierenden Optimierungen kennenlernen. Insbesondere das Konzentrieren auf die wichtigen Messdaten ist zu beachten, ansonsten erzeugt man nur "Datenfriedhöfe", die nicht mehr zu überschauen sind. Gerade für Produktionsverantwortliche ist daher die sinnvolle Aufbereitung unverzichtbar.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Erfassen-Analysieren-Abhängigkeiten definieren
  • sinnvolles Messen, Filtern der wirklich wichtigen Daten, weniger ist hier mehr
Referent: Mathias Schröder | UNA-HAKRA Hanseatische Kraftfuttergesellschaft mbH

Nach dem Studium der Verfahrenstechnik an der TU Hamburg-Harburg war ich für 4 Jahre in einem Unternehmen für die Zusatzstoffherstellung für Tierernährung im Bereich neue Produkte und Verfahren beschäftigt. Seit 1999 bin ich für die UNA-HAKRA Hanseatische Kraffuttergesellschaft in Hamburg für die Produktion als Werksleiter und Prokurist verantwortlich.

11:35 Uhr
Pumpe 4.0: Von der Vision zur Praxis – Welche Vorteile bietet die intelligente, vernetzte Pumpe heute bereits? Wo geht die Reise hin? mehr
In diesem Vortrag wird aufgezeigt, welche Veränderungen und Weiterentwicklungen gegenwärtig im Bereich der Pumpentechnik stattfinden. Hierbei stehen zwei parallel verlaufende Entwicklungen im Fokus:
  • Massive Steigerung der Energieeffizienz von Pumpen und
  • Umfangreiche Weiterentwicklung der Funktionalität von Pumpen
Nachdem in den vergangenen Jahren die Anforderungen an die Effizienz von Pumpen seitens der EU immer weiter verschärft wurden, entwickelte die Pumpenindustrie in den letzten Jahren teilweise komplett neue, effizienzsteigernde Technologien.  Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Pumpen und Systeme des aktuellen Stands der Technik ermöglichen ein erhebliches Einsparpotenzial im Vergleich zu älteren Bestandspumpen. Um welches Potenzial handelt es sich konkret? Lohnt sich möglicherweise sogar der vorzeitige Austausch von Pumpen? Der Vortrag gibt Antworten.
Die derzeit am Markt verfügbare Pumpentechnologie unterscheidet sich jedoch nicht nur hinsichtlich der Effizienz deutlich von Ihren Vorgängern, sondern auch in Hinsicht auf die Funktionalität. Stichworte wie „Digitalisierung“ und „Industrie 4.0“ sind auch in der Pumpentechnik angekommen. Selbstadaptive Algorithmen, Vernetzung, Cloud-Anbindungen, Predictive Maintenance sind Anforderungen, die die Digitalisierung auch in der Pumpentechnik vorantreiben.
Doch wo genau stehen wir beim Thema Digitalisierung, welche Vorteile bietet die innovative Technik, welche Tendenzen der Weiterentwicklung zeichnen sich ab?

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Vorteile und Funktionalitäten elektronisch geregelter Pumpen
  • Energie- und Prozessoptimierung
  • Datenkommunikation und Vernetzung
Referent: Oliver Jung | Grundfos GmbH

Staatlich geprüfter Techniker
Marketing Referent/ Trainer Schulungsabteilung

Mehrjährige Tätigkeit als MSR- Techniker
Studium Elektrotechnik- Elektronik, Abschluss Staatlich geprüfter Techniker
Seit 1989 tätig als Servicetechniker in Bereichen:

- Heizungs-, Lüftung- und Klimatechnik (HLK), Wasserver- und Entsorgungsanlagen
- Mess- und Regeltechnik versorgungstechnischer Anlagen (MSR, DDC)
- Gebäudeleittechnik (GLT)

Seit 2004 tätig für Grundfos im Bereich Kundenschulung
- im Bereich Gebäude- und Industrietechnik, Wasserver- und Entsorgung
- Kundenschulung Deutschland, Österreich, Schweiz

12:10 Uhr
Diskussionsrunde zum Thema Digitalisierung – Erfahrungen
der Teilnehmer
12:15 Uhr
Mittagspause // Networking und 1. Ausstellerrundgang
13:45 Uhr
Alles unter dem Silo: Austragen und DosierenMitglied zahlreicher nationaler und internationaler Arbeitsgruppen zur Schüttguttechnik.   Alles unter dem Silo: Austragen und Dosieren von Schüttgütern mehr
Die Schnittstelle zwischen Silo, Austragung, Dosierung und Einspeisung in die Förderleitung wird häufig misachtet und führt dann zu Problemen. Durch Darstellung der Anforderungen an die Funktionsweise von Austragorgenen und die Wirkungsweise von Austraghilfen wird der Zuhörer in die Lage versetzt, diese Problemfelder zu erkennen und zu vermeiden. Die Bereitstellung eines ausreichend großen und kontinuierlichen Schüttgutstroms am Siloauslauf ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Dosierung - die entweder volumetriach oder gravimetrisch erfolgen kann. Daher ist die Kenntnis über Auslaufmassenströme wichtig für die Dimensionierung von Dosier- und Einspeiseorganen.                                                  Praxisbeispiele für besondere Austrag- und Dosieraufgaben runden das Thema ab. 

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Zusammenhang Silo und Austragung: Fließprofil und Wirkungsweise von Austragorganen
  • Auslaufmassenströme
  • Austragorgane und Austraghilfen sowie Einspeisung in Förderleitungen
Referent: Dr. Harald Wilms | Wilms-ITC Ingenieurbüro

1972 – 1977 Studium Maschinenbau und Verfahrenstechnik an der TU Braunschweig
1983 Promotion bei Prof. Schwedes mit einer Arbeit über Silodrücke.
1984 -2012 im Zeppelin-Konzern tätig in den Bereichen Silotechnik, Fördertechnik, Technologie & Unternehmensentwicklung, Aufbau von Auslandsunternehmen, M&A. Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Arbeitsgruppen zur Schüttguttechnik.  
2012 - 2018 Unternehmensentwicklung bei Zeppelin Power Systems (Energie- und Motorentechnik)
seit 2018: Ingenieurbüro Wilms-ITC für Ingenieurdienstleistungen im Silo- und Anlagenbau sowie der Unternehmensentwicklung Vorlesung an der TU Braunschweig zu Schüttgut-Anlagenbau

14:25 Uhr
Anforderungen an die Dosiertechnik – Tipps aus der Praxis für die Praxis
Referent: Harald Heinrici | Schwedes + Schulze Schüttguttechnik GmbH

Dipl.-Ing. Harald Heinrici: Er studierte Maschinenbau und Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Braunschweig. Nach seinem Diplomabschluss 1983 war er bei Schenck Process für die Mechanische Entwicklung im Bereich Wägen und Dosieren zuständig. Seit 2001 ist er Geschäftsführender Gesellschafter bei Schwedes + Schulze Schüttguttechnik GmbH, Wolfenbüttel, Ingenieurbüro mit Schüttgutlabor für Aufgabenstellungen aus den Bereichen Schüttgut-, Silo- und Fördertechnik. H. Heinrici ist Mitglied in Arbeitsgruppen und Normausschüssen für Schüttgut- und Fördertechnik sowie tätig in Seminaren zum Dosieren und zur Schüttguttechnik.

15:05 Uhr
Probleme beim Schüttgut-Austrag? Die letzte Hoffnung, wenn nichts mehr fließt
Referent: Walter Geroldinger | Geroldinger GmbH
15:30 Uhr
Kaffeepause // Networking und 2. Ausstellerrundgang
16:30 Uhr
Innovatives Dosieren und Absacken von Schüttgütern
Referent: Dr. Alexander Mildner | Greif-Velox Maschinenfabrik GmbH
16:55 Uhr
Nanofasertechnologie in der Entstaubungstechnik mehr
Die Nanofasertechnologie bietet ein breites Einsatzspektrum und einschneidende Vorteile in der Staubfiltration. Die WAMGROUP als weltweit führendes Unternehmen im Bereich Schüttguthandling bietet ein breites Spektrum an Entstaubungsgeräten und setzt Erfolgreich Nanofaserfilterelemente ein. Der Vortrag stellt die Vorteile dieser Technologie sowohl für den Anlagenbetreiber als auch den Anlagenplaner dar und zeigt Einsatzmöglichkeiten und -grenzen auf.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Einführung Nanofasertechnologie
  • Vorteile der Nanofasertechnologie gegenüber herkömmlicher Filterelemente
  • Einsatzmöglichkeiten und -grenzen der Nanofasertechnologie in der Entstaubungstechnik
Referent: Wolfgang Schulz | WAM GmbH

Wolfgang Schulz ist seit 2009 bei der WAM GmbH als Kundenbetreuer und Produktverantwortlicher für Filtrationstechnik tätig. Herr Schulz ist ausgebildeter Müllereitechniker und kann auf jahrzehntelange Erfahrung im Mühlenbau zurückgreifen, darüber hinaus verfügt er über umfassende Kenntnisse und Praxiserfahrung im Bereich präventiver Explosionsschutzmaßnahmen. Sein heutiger Aufgabenschwerpunkt liegt in der anwendungsbezogenen Beratung von Kunden aus verschiedensten Industriezweigen im Bereich der Schüttgutentstaubung sowie in der Unterstützung bei Auslegung der Filtrationsgeräte unter Berücksichtigung der gegebenen Auflagen und Richtlinien.

17:20 Uhr
Mehrwerte durch Partikeldesign schaffen mehr
Die gezielte Optimierung von Produkten und damit verbunden auch Herstellprozessen hat sich in vielen Industriezweigen zu einem wettbewerbsentscheidenden Kriterium entwickelt. Beispiele wie die Verbesserung der Eigenschaften von Ingredients für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, die Stabilisierung von Aktivstoffen für Nahrungsergänzung und Functional Food, sicheres Produkthandling bei Chemikalien oder Enzymen, besseres Anwendungsverhalten von Pulvermischungen zeigen übliche Anwendungsfelder Granulations- und Coatingprozessen auf Basis der Wirbelschicht- und Strahlschichtprozesse von Glatt. Beim Partikeldesign spielen neben grundlegenden Wärme- und Stoffübergangsprozessen vor allem stoffliche, anlagentechnische und prozessseitige Einflussgrößen eine bedeutende Rolle. Der Vortrag fasst derartige Einflussparameter in einem Überblick zusammen und erläutert verschiedene Ansätze, wie diese gezielt zur Herstellung besserer fester Produktformen genutzt werden können.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Partikeltechnische Prozesse auf Basis von Wirbelschicht- und Strahlschichtprozessen sowie Pulversynthese
  • Optionen zur gezielten Einstellung oder Änderung auf Produkteigenschaften
  • Fallbeispiele aus der industriellen Anwendung
Referent: Dr. Michael Jacob | Glatt Ingenieurtechnik GmbH

Dr. Michael Jacob ist Leiter der Abteilung Verfahrenstechnik und Prokurist der Glatt Ingenieurtechnik GmbH Weimar. Nach seinem Studium der Thermischen Verfahrenstechnik an der OVGU Magdeburg war er lange Jahre als Prozessingenieur im Technologiezentrum Weimar tätig. Arbeitsschwerpunkte waren und sind praktische Anwendungen von verschiedensten Granulations- und Coatingverfahren, die Erarbeitung von Apparate- und Anlagenkonzepten sowie Scale-up, Modellierung und Simulation. Er ist berufenes Mitglied verschiedener Organisation wie beispielsweise den VDI-Fachausschüssen Trocknungstechnik, Agglomeration und Schüttguttechnik sowie der EFCE Working Party on Drying EFCE.

17:55 Uhr
Resümee und Diskussion 1. Veranstaltungstag
18:00 Uhr
Ende des 1. Veranstaltungstags
18:30 Uhr
Abendveranstaltung in den Burggaststätten
der Festung Marienberg

Freitag, 16. November 2018

08:00 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Ausstellung
08:45 Uhr
Einführung 2. Veranstaltungstag
Referent: Sabine Mühlenkamp | SCHÜTTGUT, Vogel Communications Group
08:50 Uhr
Parameteranalyse von Schüttgutanlagen im Betrieb mit Hilfe der DEM Simulation mehr
Der erfolgreiche und zielgerichtete Einsatz von Schüttgutanlagen hängt zum einen von einer innovativen Analgenkonstruktion ab, zum anderen aber auch von der Robustheit der Anlage gegenüber sich verändernden Rand- und Einsatzbedingungen. Da im Voraus nicht alle möglichen Änderungen der Randbedingungen bekannt sind, muss im Betrieb die Anlage oft angepasst bzw. justiert werden. Um die Standzeiten während einer solchen Anpassung und die Kosten für die vor-Ort Anwesenheit von Technikern möglichst gering zu halten, bietet sich eine Ferndiagnose an. Im Rahmen der Ferndiagnose können Lösungsvorschläge mit Hilfe der Simulation verifiziert werden, um zielgerichtete Maßnahmen einzuleiten und umzusetzen.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Welche Möglichkeiten die DEM-Partikelsimulation bietet für die Entwicklung einer Transport- und Siebmaschine
  • „Predictive Operation“ durch Simulation, wie der Einfluss von Veränderungen von Betriebsgrößen auf die Ausgangsparameter vorhergesagt werden kann
  • Auf dem Weg zum digitalen Zwilling: welche Maßnahmen sollten zur Einhaltung der Betriebsqualität getroffen werden
Referent: Dr.-Ing. Luca Benvenuti | CADFEM GmbH

Business Developer und Berechnungsingenieur von ROCKY Discrete Element Method, Software für Partikelsimulationen. Zuständig für Pilotprojekte und Beratung, Pre-Sales, Marketing und Technische Unterstützung
- Doktoratsstudium Mechatronik, Bereich Computational Fluid Dynamics, Arbeitstitel: Identification of Discrete Element Method Simulation Parameters by Artificial Neural Networks and Bulk Experiments

09:25 Uhr
NN
Referent: N. N.
10:00 Uhr
Kaffeepause // Networking und 3. Ausstellerrundgang
10:30 Uhr
Mit Feuchtigkeit fördern: Kontrollierte Feuchtigkeit bringt Fördergut ins Schweben
Referent: Michael Dürr | Coperion GmbH
11:00 Uhr
Dielektrische Elastomere als innovativer Antrieb in einem Rüttelförderer mehr
Dielektrische Elastomere (DEs) gehören zur Gruppe der elektroaktiven Polymere. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Form durch Anlegen einer elektrischen Spannung ändern bzw. durch mechanische Verformung ein elektrisches Signal generieren, was deren gleichzeitig Nutzung als Sensor und Aktor zulässt. Diese Kombination ist sehr interessant für den Einsatz in Schüttgutförderern. Zum einen können DEs als Antrieb eingesetzt werden. Hierbei haben sie die Vorteile, dass sich Frequenz und Hub individuell einstellen lassen und zusätzlich beliebige Bewegungsformen erzeugt werden können. Zum anderen kann der Sensoreffekt genutzt werden um die tatsächliche Schwingung der Transportrinne zu erfassen. Eine intelligente Auswertung der gewonnen Daten kann anschließend für Rückschlüsse auf verschiedene Paramter wie z.B. die Fördermenge genutzt werden. Ein erster Prototyp zeigt die Eignung der DE Technologie für diese Anwendung.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Was sind Dielektrische Elastomere
  • Wo liegen ihre Stärken
  • Wie lassen sich deren Vorteile in Vibrationsförderern nutzen
Referent: Steffen Hau | Universität des Saarlandes

Steffen Hau wurde 1984 in Zweibrücken geboren. Er studierte Mikrosystemtechnik an der FH Kaiserslautern und schloss dieses 2007 als Dipl.-Ing. (FH) ab. Die zugehörige Diplomarbeit schrieb er bei dem Inkjet-Druckkopfhersteller XAAR in Schweden. Des Weiteren erlangte er 2013 den Abschluss Master of Science in Mechatronik an der Universität des Saarlandes mit einer Abschlussarbeit zum Thema piezoelektrische Dehnungssensoren. An selbiger Universität promovierte er 2018 zum Thema „High-performance dielectric elastomer actuators“. Zwischen 2007 und 2010 arbeitete Herr Hau bei der Infineon Technologies AG in Regensburg als Entwicklungsingenieur im Bereich Gehäuseentwicklung für Halbleitersensoren. Seit 2013 Arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität des Saarlandes am Lehrstuhl für intelligente Materialsystem, wo er seit 2017 die Arbeitsgruppe für Dielektrische Elastomere leitet.

11:30 Uhr
Mittagspause // Networking und Ausstellung
12:30 Uhr
Gefährdungsbeurteilung und Erstellen eines Explosionsschutzdokumentes mehr
Nach § 5 Abs. 1 ArbSchG i.V.m. § 618 Abs. 1 Satz 1 BGB ist der Arbeitgeber verpflichtet eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Wie die Gefährdungsbeurteilung durchzuführen ist, ist im Gesetz nicht detailliert festgeschrieben, es werden nur Grundsätze benannt. Das bedeutet, dass es keinen "richtigen" Weg für die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung gibt. Der Gesetzgeber gibt den Verantwortlichen (Arbeitgeber) somit einen breiten Spielraum zur Umsetzung und zum Erreichen des geforderten Schutzziels. Je nach örtlichen Gegebenheiten sind verschiedene Vorgehensweisen möglich. Der Autor berichtet über die Vorgehensweise einer Gefährdungsbeurteilung Überwachungsbedürftiger Anlagen (ExAnlagen), stellt den s.g. Duktus vor und betont mit welchen Schwierigkeiten der Arbeitgeber dabei konfrontiert wird. Beispiele und Lösungsansätze werden vorgestellt, sowie das Thema der Bestimmung der sicherheitstechnischen Kenngrößen (von Stäuben), die als Grundlage zu der Gefährdungsbeurteilung dient.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Gefährdungsbeurteilung
  • sicherheitstechnische Kenngrößen
  • Änderungen in den Verordnungen
Referent: Dr. Alexey Leksin | Universität Wuppertal

Herr Dr.-Ing. Alexey Leksin studierte 2004-2009 am St.-Petersburger Staatlichen Technologischen Institut (Technische Universität) in Russland und absolvierte den Studiengang: Sicherheit technologischer Prozesse und Produktionen. Von 2009 bis 2017 promovierte er an der Bergische Universität Wuppertal am Lehrstuhl von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Uli Barth „Methoden der Sicherheitstechnik/Unfallforschung“ zum Thema: "Solution Approach for a Coherent Probabilistic Assessment of Explosion and Fire Safety for Facilities at the Chemical Process Industries". Seit 2010 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an dem selben Lehrstuhl tätig und seit Mitte 2017 als Postdoktorand. In den Jahren 2011-2013 betreute er den Russischen Markt im Bereich des konstruktiven Explosionsschutzes bei REMBE® GMBH SAFETY + CONTROL. Derzeit Leiter des Steinbeis-Transferzentrums Integrative Sicherheit GmbH mit denThemenschwerpunkten: Explosionschutz, Bestimmung der sicherheitstechnischen Kenngrößen von Stäuben; Anlagen- und Prozesssicherheit.

13:10 Uhr
Neuigkeiten aus dem konstruktiven Explosionsschutz
Referent: N. N.
13:35 Uhr
NN
Referent: N. N.
14:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Premiumpartner 2018

Sponsoren & Aussteller 2018